#Denkwerkzeuge: efoto und der Luhmann’sche Zettelkasten

#Denkwerkzeuge: efoto und der Luhmann’sche Zettelkasten

Ab nächste Woche beginnt unsere Reihe über Niklas Luhmann auf dem efoto-Blog. 
Wir wollen euch den Gesellschaftstheoretiker und sein Kulturverständnis vorstellen und greifen dazu eine seiner Ideen auf: den Zettelkasten. 

Während seiner wissenschaftlichen Tätigkeit entwickelte Luhmann ein Zettelsystem, das über 90.000 Einträge umfasst. Auf den DIN-A6-großen Notizzetteln sammelte Luhmann seine Ideen, Lektüreergebnisse, Anschlüsse und verknüpfte diese durch Verweise. „Ich denke ja nicht alles allein [so Luhmann], sondern das geschieht weitgehend im Zettelkasten.“

Auch wir wollen nicht ‚allein‘ denken. Für unsere Luhmann-Reihe greifen wir daher auf die Idee des Zettelkastens als Theoriewerkstatt zurück, um euch einige digitale ‚Zettel’ aus der Projektwerkstatt von efoto zu präsentieren.
Thematisch geht es um das spannende Zusammenspiel von theoretischen Modellen und ihrer praktischen Umsetzung. Fraglich ist, welche Möglichkeiten und Herausforderungen die 
kulturtheoretische Rückbindung an Luhmanns Kulturbegriff für das efoto-Projekt bereitstellt.

Nächste Woche geht es los mit #Zettel 1: Niklas Luhmann und die Frage nach der Kultur

Kleiner Lektüretipp von uns:
Niklas Luhmann
-    Kommunikation mit Zettelkästen. Ein Erfahrungsbericht. In: Öffentliche Meinung und sozialer Wandel. Hrsg. v. Horst Baier u. Hans Matthias Kepplinger. Wiesbaden 1981. S. 222-228.